Workshops

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Workshop 1

Viral und virtuell –
Internet und soziale Medien als methodisch-didaktisches Instrument
und als Ort / Raum der politischen Bildung

Die modernen Kommunikationstechnologien verändern die politische Kommunikation gravierend. Gleichzeitig eröffnen sie neue didaktische Möglichkeiten für die politische Bildung. Dafür gibt es interessante Beispiele aus der Bildungspraxis, die vorgestellt werden. Welches Konzept liegt diesen gelungenen Projekten zugrunde und welche Möglichkeiten des Transfers zu anderen Zielgruppen und Themen gibt es?

Input:
Hans-Uwe Daumann | medien+bildung.com | Ludwigshafen
Mario von Wantoch-Rekowski | medien.rlp | Mainz
Moderation: Marco Fusaro | Landesbeirat für Weiterbildung | Mainz

 

 

Workshop 2

Motivierung und Qualifizierung für das politische Einmischen

Politische Bildung soll über gesellschaftliche Gegebenheiten und Zusammenhänge informieren und zugleich das politische Engagement fördern. Anhand von zwei aktuellen Themen – „Zukunft der Europäischen Union“ und „Flucht und Asyl“ – werden Erfahrungen vorgestellt und Engagement fördernde Elemente für Bildungsaktivitäten erarbeitet. Welche Anknüpfungsmöglichkeiten lassen sich daraus für die Praxis der politischen Bildung ableiten?

Input:
Ramona Kemper | Projekt „Fluchtursachen Kompakt“ | Ingelheim
Marie Kaiser | Pulse-of-Europe | Mainz
Moderation: Mareike Schams | Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz | Mainz

 

 

Workshop 3

Kulturelle Zugänge zur politischen Bildung

Neben eher traditionellen Zugängen zur Auseinandersetzung mit politischen Fragen können Kunst und Kultur unkonventionelle Wege eröffnen, um sich mit aktuellen Fragen und Problemen unserer Gesellschaft zu befassen. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird die Frage bearbeitet, unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen solche Zugänge erfolgversprechend sind und was dabei zu beachten ist.

Input:
Katrin Maiwald | Staatstheater Mainz
Annika Rink | Johannes-Gutenberg Universität Mainz | Fachbereich Theaterwissenschaft
Moderation: Karola Büchel | Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz | Mainz

 

 

Workshop 4

Erinnerungskultur – lebendig und attraktiv

Unser Grundgesetz und die mit ihm verbundenen Grundwerte beruhen auf den historischen Erfahrungen des Holocausts, des Nationalsozialismus und der durch ihn ausgelösten Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Die im Grundgesetz gezogenen Konsequenzen aus der Geschichte müssen immer wieder neu begründet und vermittelt werden. Die Arbeit an historischen Orten und mit Zeitzeugen spielt seit langem eine zentrale Rolle in der politischen Bildung. Wie kann nach inzwischen mehr als 70 Jahren seit dem Ende der Nazi- Diktatur politisch wirksam Erinnerungskultur gestaltet werden?

Input:
Martina Ruppert-Kelly | Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz | Gedenkstätte KZ Osthofen
Alois Bauer | Bischöfliches Ordinariat | Mainz
Moderation: Hans Berkessel | Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik Landesverband Rheinland-Pfalz | Ingelheim